Warum Lamas und Alpakas?
Lamas und Alpakas sind für uns, wie auch Delphine, exotische Tier. Solche Tiere bekommt man für gewöhnlich nur selten zu sehen, und wenn, auch höchstens im Zoo, und dass bei einer gewissen Distanz. Ein Alpaka aus nächster Nähe weckt in Kindern sofortiges Interesse. Außerdem haben die freundlich drein Blickenden Tiere ein weiches Fell, große Augen und einen regelrecht auf Kindergröße zugeschnittenen Körper. Die etwas größeren Lamas sind vom Aussehen robuster und haben dabei auch Ihre eigene Art die Menschen in Ihren Bann zu ziehen. Des Weiteren haben Sie eine sehr defensive Natur, sie weichen zurück, wenn jemand Ihnen vor die Füße kommt. Die Angst davor, angespuckt zu werden ist völlig unbegründet, da das Spucken nur der Rangordnung untereinander dient.
Wie funktioniert es?
Viele Menschen unterliegen dem Irrglauben bei Therapien mit Tieren seien die Tiere die eigentlichen Therapeuten und so maßen es sich einige Delphintrainer sogar an, den Delphinen bewusst Fähigkeiten zuzuschreiben, die sie nicht besitzen. Ein gängiges Gerücht ist z.B. dass Delphine mit Hilfe Ihres Sonars Krankheiten erkennen können. Das wurde wissenschaftlich widerlegt. In Wirklichkeiten dienen die Tiere als Medium zwischen dem Kind und dem Therapeuten/den Eltern. Die Tiere sollen die Aufmerksamkeit des Kindes auf sich lenken und dabei helfen, es für den weiteren Therapieverlauf zu öffnen. Die Kinder können z.B. die Lamas und die Alpakas an der Leine führen, putzen und dabei Verantwortung übernehmen.